Wenn ein Hund immer wieder und ohne ersichtlichen Grund bellt, kann dies für den Halter und auch die Nachbarn zu einer großen Herausforderung werden. Gerade Letztere fühlen sich schnell von den lauten Geräuschen gestört und kommen dann eventuell auch in der Nacht nicht zur Ruhe.

Wenn Sie als Halter Ihre Fellnase auf normalem Weg nicht mehr beruhigen können, kann ein sogenanntes Antibellhalsband die richtige Wahl sein. Denn dieses ist sehr wirksam und kann bei der Erziehung des Hundes helfen.

Doch hier sollte auch erwähnt werden, dass das Tier niemals Schmerzen haben darf! Lediglich ein kleiner Impuls sollte erzeugt werden, der ihm zeigt, dass er etwas falsch gemacht hat. Im folgenden Antibellhalsband Test werden drei sehr gute Modelle vorgestellt und unter anderem auch darauf eingegangen, wie ein Anti-bell-Hundehalsband angelegt werden sollte. Zudem erfahren Sie auch, wie lange Ihre Fellnase ein solches tragen muss.

Top 3 Antibellhalsbänder

PetKing Premium Antibellhalsband

Das PetKing Premium Antibellhalsband eigent sich für fast jeden Hund.

Dieses Antibellhalsband ist sehr angenehm zu tragen und erleichtert den Alltag mit Ihrem Vierbeiner. So gestalten sich alle Spaziergänge als deutlich angenehmer. Wenn es bei Ihnen an der Tür klingelt, wird der Besuch nicht mehr mit einem lauten Bellen empfangen. Denn der Vierbeiner wird sanft darauf hingewiesen, dass dies nicht erwünscht ist. Das Antibellhalsband aus dem Hause PetKing erzeugt eine leichte Schwingung und gleichzeitig auch akustische Signale. Dadurch ist es sehr schonend zu dem Hund, ohne Schmerzen.

Sie legen es ihm an und immer dann, wenn er laut bellt, wird er von dem Halsband abgelenkt. So erkennt er schnell das Fehlverhalten und wird es beim nächsten Mal sicherlich nicht mehr so schnell wiederholen. Je öfter er bellt, desto intensiver fällt auch die Stimulierung aus. Dennoch ist diese niemals so stark, dass der Vierbeiner Schmerzen hat oder traumatisiert wird. Sehr praktisch ist auch, dass Sie die Halsbandlänge anpassen können. Dadurch eignet sich das Petking Premium für Hunde von 3,5 bis 50 Kilogramm (Halsumfang zwischen 17 und 55 Zentimeter). Durch eine gute Polsterung ergibt sich eine hoher Tragekomfort.

Petic Anti-Bell Hundehalsband

Petic Anti- Bell Hundehalnband hat einen besonderen Kundenservice.

Laut eigener Aussage ist der Hersteller Petic stolz darauf, Ihnen ein besonders hochwertiges und effektives Antibellhalsband vorstellen zu können. Dieses Modell soll den Unterschied ausmachen. Sollten Sie aber dennoch, aus irgendeinem Grund, nicht mit dem Antibell Halsband für Hunde zufrieden sein, können Sie den Hersteller kontaktieren und gemeinsam mit ihm eine für beide Seiten passende Lösung finden.

Für alle Hunde

Durch den verstellbaren Riemen eignet sich das Antibellhalsband für Hunde für kleine und auch für große Vierbeiner zwischen 2,7 Kilogramm und 55 Kilogramm. Zudem wird es aus hochwertigen Materialien gefertigt. Dadurch wird gewährleistet, dass es möglichst lange hält und alle elektrischen Teile sicher sind und zuverlässig arbeiten. Somit kommt es zu keinen versehentlichen Auslösern, die den Vierbeiner verwirren könnten. Das Gerät erzeugt nur leichte Impulse und keine Elektroschocks. Dadurch wird der Hund nur sanft auf sein Fehlverhalten hingewiesen und nicht verletzt.

Premium Paws Antibell Halsband

Das Premium Paws Antibell Halsband ist besonders schonend zu Ihrem Hund.

Das Premium Paws Antibell-Halsband steuert das Bellen Ihres Hundes auf sanfte Art und Weise. Durch Schwingungen und Töne wird er schonend darauf hingewiesen, dass er sich in bestimmten Situationen anders verhalten sollte. Dabei steht zu jeder Zeit die Gesundheit des Tieres an erster Stelle. Der Hersteller würde laut eigener Aussage niemals ein Produkt herstellen, das dem Vierbeiner schaden könnte. Daher gibt dieses Antibellhalsband auch keine Stromschläge, sondern nur leichte Schwingungen ab.

30 Tage Garantie

Der Hersteller bietet Ihnen eine Garantie von 30 Tagen. Zudem steht Ihnen ein sehr guter Kundendienst zur Verfügung, der Ihnen in der Regel innerhalb von 48 Stunden alle offenen Fragen beantwortet.

Sensibilität

Wie bereits erwähnt, empfindet der Hund bei diesem Halsband keine Schmerzen, sondern wird lediglich sanft auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Dabei können Sie das Ganze aktiv steuern und so den idealen Lerneffekt erzeugen. Das Wohlbefinden des Tieres steht immer im Vordergrund.

Für welche Hunde eignet sich das Antibellhalsband?

Das Halsband eignet sich sowohl für kleine wie auch für große Vierbeiner (zwischen fünf und 50 Kilogramm). Es besteht aus hochwertigem Nylon und lässt sich sehr angenehm tragen. Mit an Bord sind zudem auch einige reflektierende Elemente, die Ihnen auch im Dunklen zeigen, wo der Vierbeiner gerade ist. Somit sorgt dieses Anti-bell-Halsband auch für Sicherheit.

Was ist ein Antibellhalsband?

Ein Antibellhalsband mit Fernbedienung unterstützt Sie bei der Erziehung Ihres Hundes. Allerdings sollte mit diesem nicht grundsätzlich unterbunden werden. Denn es kann auch immer einen wichtigen Grund für das Bellen des Vierbeiners geben. Erst wenn Sie sich ganz sicher sind, dass er weder krank ist noch vernachlässigt wird, können Sie das Antibellhalsband nutzen. Denn dann kann es sein, dass er dies einfach nur aus Gewohnheit macht, die Sie und Ihre Nachbarn stören kann. Mit einem solchen Halsband lernt die Fellnase, wann es unpassend ist zu bellen.

Einige Modelle arbeiten mit Schwingungen, andere dagegen mit Wasser. Wählen Sie aber immer nur ein Halsband, das Ihrem Tier weder wehtut noch es zu stark erschreckt. Denn dann könnte der gewünschte Effekt nicht erreicht werden. Im Gegenteil, dann wäre der Hund vielleicht so stark eingeschüchtert, dass er sich nur noch in den nächste Ecke verkriechen will. Das sollten Sie natürlich unbedingt vermeiden. Wählen Sie stattdessen ein Modell, das den Vierbeiner nur dezent auf sein Fehlverhalten aufmerksam macht.

Die Gesundheit des Tieres steht hierbei immer an oberster Stelle.

Warum bellt der Hund?

Wenn Ihr Hund aus unersichtlichen Gründen bellt kann ein Antibellhalsband helfen.

Es gibt viele unterschiedliche Gründe, warum Hunde bellen. Einige Rassen tun dies generell öfter als andere Rassen. So sind Französische Bulldoggen zum Beispiel sehr ruhige Vertreter, während Jack Russel Terrier einen eher aufgeregten Charakter haben und damit auch wesentlich häufiger bellen. Es muss also nicht immer ein besonderer Grund dafür vorliegen. Einige Vierbeiner sind einfach mitteilungsbedürftig und zeigen das auch immer wieder. Wenn auch Ihr Hund immer wieder ohne klar ersichtlichen Grund bellt, sollten Sie zunächst einmal überlegen, ob er vielleicht zu wenig Beachtung bekommt. Das kann in einem stressigen Berufsleben schnell der Fall sein.

Versuchen Sie dennoch Ihrem Liebling möglichst viel Aufmerksamkeit zu schenken. Vielleicht gehen Sie am Abend noch eine Runde extra um den Block oder spielen einige Minuten mit Ihrem Liebling. Wenn er aufgrund von Langeweile immer wieder gebellt hat, wird sich dieses Problem schnell erledigen, wenn Sie ihm mehr Zeit schenken. Auch Stress oder Angst können ein Grund dafür sein. Können Sie aber auch dieses Faktoren ausschließen, kann es einfach sein, dass der Vierbeiner ein falsches Verhalten an den Tag legt. Wenn Ihr Hund bellt, dürfen Sie ihn nicht streicheln oder auf sonstige Weise belohnen. Denn das merkt er sich und wird es immer wieder tun. Stattdessen macht es Sinn, ihm ein sogenanntes Antibellhalsband umzulegen. Dieses ermahnt ihn sozusagen, wenn er ohne Grund bellt.

Im Idealfall legt sich dieses Verhalten dann nach einer gewissen Zeit. Hierbei ist es aber wichtig, dass der Vierbeiner niemals Schmerzen empfindet. Er soll nur leicht darauf hingewiesen werden, wenn er etwas Falsches macht.

Arten von Antibellhalsbänder mit Vor- und Nachteilen

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, übermäßiges Bellen eines Hundes zu stoppen. Hierbei stehen Ihnen diese Halsband-Arten zur Verfügung:

1. Spray

Bei dieser Ausführung wird der Vierbeiner durch einen Spritzer ermahnt, wenn er immer wieder ohne besondere Grund bellt. Hierbei erkennt das Halsband die Aktivität der Stimmbänder oder auch einfach das aufkommende Geräusch.

2. Vibrationen

Der Vierbeiner wird beim Bellen durch leichte Schwingungen korrigiert. Solche Halsbänder eigen sich in erster Linie für Hunde, die eher ängstlich oder schreckhaft sind. Es gibt sie sogar mit Fernbedienung. Dadurch können Sie das Heft des Handelns in die Hand nehmen und steuern, wann das Halsband einen Impuls abgibt.

3. Ultraschall

Modelle, die mit Ultraschall arbeiten geben einen sehr hohen und für Hunde auch etwas leicht unangenehmen Ton ab. Wir Menschen können diesen dagegen gar nicht hören werden daher auch nicht von ihm gestört. Diese Variante wird in erster Linie bei kleinen Hunden eingesetzt.

4. Elektro

Antibellhalsbänder die mit Strom arbeiten sind als sehr kritisch anzusehen und sollten daher nicht verwendet werden. In Deutschland sind diese sowieso laut Tierschutzgesetz verboten, in anderen Ländern dagegen leider immer noch nicht. Denn in unterschiedlichen Studien wurde herausgefunden, dass elektrische Stromstöße zu Angst, Aggression oder Stress führen können. Das alles sind Zustände, die ein Hund möglichst nie erleben sollte. Daher lassen Sie am besten die Finger von solchen Halsbändern.

Antibellhalsband richtig anlegen

Wenn Sie sich für ein tierfreundliches aber dennoch auch effektives Antibellhalsband für kleine Hunde oder auch für große Hunde entschieden haben, müssen Sie Ihrem Liebling dieses noch passend anlegen. Denn nur wenn es richtig sitzt, kann es seinen Zweck erfüllen. Sehr wichtig ist, dass das Halsband auf der Haut des Hundes aufliegt. Das Band wird am besten an der dicksten Stelle des Halses angebracht. Alle vibrationsaktivierten Modelle sollten das Bellen des Hundes direkt erkennen.

Nicht zu eng und auch nicht zu weit sollte es sitzen

Zunächst einmal müssen Antibellhalsbänder etwas enger am Hals des Hundes anliegen als normale Halsbänder. Beachten Sie hierbei auch, dass Fellnasen in der Regel einen deutlich härteren und robusteren Hals haben als wir Menschen. Dennoch sollte auch ein solches Antibellhalsband niemals so eng sitzen, dass es die Atmung der Tiere stört. Es darf nur so stramm anliegen, dass der Vierbeiner sich noch ohne Probleme bewegen kann. Dennoch sollte es sich dabei nicht verschieben, da es dann nicht mehr richtig arbeiten kann. Wenn Ihr Vierbeiner ein sehr dickes oder dichtes Fell hat, kann auch dies ein Problem sein. Eventuell müssen Sie dann ein kleines Stück der Mähne abschneiden oder abrasieren, damit das Halsband passend sitzt. Das ist auch gar nicht schlimm, da das Fell nach einigen Tagen oder Wochen wieder nachgewachsen ist. Hierzu sollte auch in der Bedienung des Gerätes etwas stehen. Ist das nicht der Fall, können Sie stattdessen auch direkt bei dem jeweiligen Hersteller nachfragen.

Wie lange trägt der Hund ein Antibellhalsband?

Ein solches Halsband wird wirklich nur in der Phase der Erziehung getragen. Wenn Sie nach einigen Tagen oder Wochen bemerken, dass der Hund weniger bellt, können Sie es immer Mal wieder weglassen und schließlich gar nicht mehr verwenden. Sollte es zu einem Bell-Rückfall kommen, legen Sie das Halsband ganz einfach noch einmal an. In der Nacht befreien Sie den Hund grundsätzlich von dem Gerät. Denn das sollte auch für ihn die Zeit der Ruhe sein. Auch hierzu finden Sie in der Regel einige wichtige Hinweise in der Bedienung des Halsbandes.

Fazit zum Antibellhalsband

Wenn Ihr Hund sehr viel bellt und es dafür eigentlich keinen Grund gibt (keine Langeweile und genug Aufmerksamkeit), kann dies einfach an einem falschen Verhaltensmuster liegen. Viele Vierbeiner wissen gar nicht, dass es in bestimmten Situationen unangebracht ist, immer wieder zu bellen. Damit stören Sie ihr Herrchen oder Frauchen und nerven die Nachbarn.

Wenn Sie dieses Problem von Ihrer Fellnase kennen und nicht weiter wissen, kann ein Antibellhalsband die Lösung sein. Dieses ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und kann Ihren Liebling darauf hinweisen, dass es einen Fehler macht. Verwenden Sie aber niemals Modelle, die dem Tier Schmerzen zufügen und ihm Angst machen. Ein Antibellhalsband soll nur die Erziehung etwas unterstützen und dennoch steht die Gesundheit des Tieres immer an erster Stelle.

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