Hundefellpflege - Alles was Ihr über Fellpflege wissen solltet

Hundefellpflege - Alles was Ihr über Fellpflege wissen solltet


Jeder Hund muss gepflegt, sprich gekämmt, gebürstet, geschoren oder getrimmt und gewaschen werden. Alle Hunde verlieren, bis auf wenige Ausnahmen, Haare. Die losen Haare solltet ihr entfernen, da das Fell sonst verfilzt. Dies ist die Mindestanforderung. Was ihr sonst noch bei der Hundefellpflege nicht außer Acht lassen solltet, erfahrt ihr nachfolgend.
Richtiges Kämmen und Bürsten des Hundes
Unabhängig von der Rasse und Haarform müssen alle Hunde regelmäßig gekämmt oder gebürstet werden. Bei manchen Vierbeinern ist es jeden Tag erforderlich, während es bei anderen alle paar Tage genügt. Dadurch werden Schmutz und Hautschuppen beseitigt und die Haare in Form gebracht. Auch Knötchen und Verfilzungen werden entfernt, in denen sich gern Parasiten ansammeln. Der schützende Talg verteilt sich gleichmäßig im gesamten Fell. Zudem wird die Durchblutung der Haut gefördert und der Kreislauf angeregt.
Geeigneten Kamm wählen
Zur Fellpflege könnt ihr verschiedene Hilfsmittel verwenden, da jede Rasse andere Ansprüche hat. Achtet darauf, dass der Kamm keine scharfen Kanten oder fühlbare Metallnähte hat, denn daraus können Verletzungen resultieren. Von Vorteil sind größere Abstände zwischen den Zinken. Grundsätzlich gilt: Je länger das Haar ist, desto gröber sollte auch der Kamm sein. Während der Fellpflege können Sie dann auf immer feinere Kämme wechseln, bis die Deckhaare ebenfalls ordentlich durchgekämmt sind.
Welche Bürste ist die Richtige?
Das Bürsten kommt nach dem Kämmen. Bei kurzhaarigen Hunden kann oftmals auf das Kämmen im Vorfeld verzichtet werden. Die Borsten sollten abgerundet sein und über keine scharfen Kanten verfügen, damit die Haut nicht verletzt wird. Weiche Naturhaarbürsten sind ideal, denn sie rauen die Haarstruktur nicht unnötig auf und erfassen Staub- und Schmutzpartikel besser. Drahtbürsten sollten Sie nicht verwenden. Bei kurz- oder stockhaarigen Hunden genügt oftmals ein Pflegehandschuh. Er hat auf der Innenseite der Hand Gumminoppen, die die losen Haare aufnehmen und somit aus dem Fell entfernen. Ihr streicht mit dem Handschuh einfach über das Fell.
Scheren und Trimmen
Ob das Fell geschoren oder getrimmt werden muss, hängt von der Rasse ab. Zu den Hunden, die geschoren werden, gehören beispielsweise Pudel, Malteser und Bologneser. Es gibt auch Terrierarten, bei denen beides erforderlich ist, zum Beispiel beim Airdale Terrier. Nur getrimmt werden insbesondere die rau- und stichelhaarigen Hunderassen wie Schnauzer und Jack Russel Terrier. Langhaarigere Rassen werden ebenfalls regelmäßig getrimmt. Grundsätzlich hängt dies immer vom Felltyp ab. Rauh- und Drahthaararten, beispielsweise Dackel, sollten alle drei Monate im Hundesalon getrimmt werden. Zwischen diesen Terminen wird der Hund zuhause mit einer Bürste gepflegt, während des Fellwechsels täglich. Letzteres gilt für alle Hunderassen.
Waschen und Baden des Hundes
Regelmäßiges Baden ist für Hunde nicht notwendig, denn dadurch werden die schützenden Lipidschichten zerstört. Es gilt folgende Regel: So oft wie nötig, aber so selten wie möglich. Wenn der Hund stark verschmutzt ist, ist das Baden unvermeidlich. Iht solltet das passende Shampoo verwenden, das euer Hund gut verträgt. Wenn er mit Juckreiz, einer geröteten Haut und anderen allergischen Symptomen reagiert, solltet ihr das Produkt wechseln. Bei speziellen Hundeshampoos sind die Inhaltsstoffe und der pH-Wert auf die Bedürfnisse des Hundefells abgestimmt. Danach sollte der Vierbeiner sorgfältig abgetrocknet werden. Das Gleiche nach einem Regen.
Fazit
Die Fellpflege ist bei jedem Hund unverzichtbar. Während des Fellwechsels sollte der Vierbeiner täglich gekämmt bzw. gebürstet werden. In der übrigen Zeit hängt die Fellpflege von der Art des Fells ab.
Bildquelle: © hedgehog94 – shutterstock.com

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