Ratgeber: Die verschiedenen Hundesportarten Teil 1

Ratgeber: Die verschiedenen Hundesportarten Teil 1

hundesport

Längst gibt es nicht nur für den Menschen sondern auch für unsere Vierbeiner verschiedene Sportarten um Körper und Geist fit zu halten und um Abwechslung in den Teils doch sehr eintönigen Hundealltag zu bringen.
Sport vertreibt nicht nur Langeweile und beugt Fettpölsterchen vor, sondern stärkt auch gleichzeitig die Bindung zum Menschen und lässt so beide zu einem richtigen Team werden.
Besonders Jagd- und Hütehunde benötigen besondere geistige und körperliche Auslastung. Der Arbeitswunsch solcher Rassen wird oft unterschätzt und  meist zeigt sich die Unausgeglichenheit in Zerstörungswut und auch in Agressionen.
Um dem vorzubeugen geben wir euch heute eine kleine Auflistung der bekanntesten Hundesportarten und was man sich darunter vor zu stellen hat.
Agility
Hier sind Mensch und Hund als Team gefragt. Der Besitzer leitet seinen Hund mit reiner Körpersprache und Gesten ohne Leine durch einen Hindernisparcour der möglichst schnell absolviert werden soll.
Man benötigt sehr viel Koordination, Körpergefühl und schnelle Reaktionen um den Hund sicher durch den Parcour zu leiten.
Es gibt verschiedene Hürden und Hindernisse die gemeistert werden müssen. Von Wippen, Slalom laufen, verschiedene Sprünge, Tunnel bis zu kleineren Wänden gilt es  alles mit Tempo und viel Spaß an der Sache zu überwiden.
Buchtipp:

AgilityVom ersten Hindernis bis zum Parcours

Agility: Vom ersten Hindernis bis zum Parcours
Clicker
Beim Clicker Trainig wird mit einem akustischen Signal, dem „Klick“ ein gewünschtes Verhalten belohnt. Am Anfang muss der Hund auf das Geräusch konditioniert werden, also „Klick“ = Leckerlie bzw. eine Belohnung wie streicheln oder loben.
Sobald der Hund dann ein gewünschtes Verhalten wie z.B. Sitz auf Kommando zeigt erfolgt sehr zeitnah (sehr wichtig!) der Klick und dann erst die Belohnung.
Beim Clickern wird schlechtes Verhalten nicht bestraft sondern lediglich ignoriert und nur das richtige Verhalten wird geklickt und belohnt.
Diese „Sportart“ ist für jeden Hund, jedes Alters und jeder Rasse geeignet und fördert auch die grauen Zellen unserer lieben Vierbeiner.
Oft bieten die Hunde nach einer Zeit von sich aus verschiedene Tricks um heraus zu finden ob diese auch belohnt werden.
So können immer neue Sachen gelernt und positiv bestätigt werden.
Buchtipp:

Hunde-Clicker-Box
Hunde-Clicker-Box: 36 Trainingskarten, Clicker und Begleitbuch
Discdogging/ Dog-Frisbee
Angefangen vom einfachen Werfen einer Hundefrisbee (eine normale Plastik-Frisbee hat zu scharfe Kanten und kann den Hund verletzen!) die der Hund fangen muss, bis hin zu richtig tollen Tricks und Sprüngen kann viel ausprobiert werden.
Mensch und Hund stimmen sich auf einander ab und finden ihren gemeinsamen Rhythmus und sehen so was möglich ist und was beiden am meisten Spaß macht. Es gibt mittlerweile richtige Wettkämpfe und sogar Meisterschaften.
Bei jungen Hunden sollten jedoch höhere Sprünge vermieden werden, da die Knochen noch nicht voll ausgebildet sind und sie sich bei Sprüngen noch leicht verletzen können.
Buchtipp:

HundefrisbeeFlinke Scheiben flotte Sprünge Flotte Scheiben flinke Sprünge

Hundefrisbee: Flinke Scheiben, flotte Sprünge: Flotte Scheiben, flinke Sprünge
Dogdancing
Beim Dogdancing zeigen Mensch und Hund aufeinander abgestimmte rythmische Bewegungen passend zur Musik.
Wie beim Agility wird der Hund ohne Leine, nur durch Signale und Körpersprache des Halters gelenkt und zeigt gemeinsam mit diesem eine vorher einstudierte Choreographie.
Von „bei Fuß“, durch die Beine laufen, Rückwärts gehen, durch die Arme springen, Drehungen oder Männchen machen ist alles erlaubt und wird passend zu Musik vorgeführt.
Auch bei dieser Sportart gibt es internationale Turniere in denen die besten Teams in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten können.
Aber auch ohne Turniere und Pokale wird man erstaunt sein wie viel Spaß das gemeinsame Arbeiten und tranieren machen kann.
Buchtipp:

Dogdance Schritt für Schritt vom Trick zur Kür

Dogdance: Schritt für Schritt vom Trick zur Kür 
Flyball
Hunde lieben Bälle! Flyball ist für jeden gesunden Balljunky die perfekte Sportart um diese Sucht zu befriedigen.
Flyball ist eine Art Staffellauf, es treten meist zwei Teams (á 4-6 Hunde mit Partner) gegeneinander an. Der Hund rennt über einige Hürden auf eine Ballmaschine zu, betätigt den Auslöser und rennt über die Hürden zurück um den abgeschossenen Ball zu fangen.
Sobald der Hund mit dem Ball im Ziel ist darf der nächste Teamkamerad lossprinten.
Bei dieser rasanten Sportart kommt es meist auf Bruchteile von Sekunden an und ist ein Spaß für Hund und Halter.
Buchtipp:

Flyball

Flyball: Der rasante und mitreißende Wettkampfsport für Mensch und Hund 
Fährtenarbeit
Der Hund wurde schon sehr früh vom Menschen für die Fährtensuche eingesetzt. Kein Wunder denn er kann bis zu eine Millionen mal besser riechen als der Mensch.
Bei der Fährtenarbeit verfolgt der Hund eine Spur, die von einem Fährtenleger ausgelegt wurde und muss dabei kleinere Gegenstände auffinden, der Hundeführer folgt dem Hund in einigem Abstand.
Je nach Ausbildungsgrad wird die Fährte von 20 Minuten bis zu 3 Stunden nachdem sie gelegt wurde ausgearbeitet.
Zur Bescheinigung des Ausbildungserfolges kann eine Fährtenprüfung abgelegt werden.
Buchtipp:

Schnüffelspaß für Hunde

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1 Comment

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    Die klickerbox ist priiiima. Die hab ich für meine Emma gekauft. Wir Klickern jedennTag. 🙂

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